Ein Schlaf wie Dornröschen – kein Problem mit diesen Tipps

Ich für mich genieße einen so tiefen Schlaf wie jemand, der frisch ins Koma gefallen ist, schnelles Einschlafen, tiefes Durchschlafen. Viele meiner Freundinnen haben jedoch Probleme mit ihrem Schlaf – um genau zu sein leidet jeder 2. unter chronischem Schlafmangel. Dies rührt zum einen aus dem stressigen Alltag, jedoch auch an fehlender Routine beim Zu-Bett-gehen.

Die Nachteulen unter uns, behaupten streng, nicht mehr als 4-5 Stunden Schlaf pro Nacht zu brauchen, die Empfehlung ist dies natürlich nicht.

Ein Neugeborenes braucht bis zu 18 Stunden Schlaf am Tag. Ein Erwachsener begnügt sich jedoch schon mit ca. 7-9 Stunden am Tag. Um produktiv in den neuen Tag zu starten ist dies absolut notwendig.

Während der eine sich beim 1.000 Schaf immer noch nicht im La-La-Land sieht, quälen den anderen noch Mambo Nr. 5 und andere Ohrwürmer – das Gehirn streikt und wir können nicht einschlafen. Doch wie können wir dieses Ziel erreichen?

Das Schlafzimmer Setting

Wer sein Schlafzimmer als kreative Lebenshöhle nutzt und hier alle Tätigkeiten seines Lebens erledigt, den braucht es nicht wundern, dass er abends Probleme mit dem Einschlafen hat. Die perfekte Schlafumgebung ist im Idealfall mit nicht mehr als einem Bett, Kleiderschrank und Fenster ausgestattet. Auch ein Schreibtisch ist nicht förderlich, da unser Unterbewusstsein die Arbeit auf diesem mit unserem Schlafprozess in Verbindung sieht.  Wer dazu tendiert die Netflix-Abende (mit ausreichend Popcorn 😉 ) in sein Bett zu verlegen, sollte dies für einen gesunden Schlaf unterbinden. Das Bett sollte nicht für andere Dinge genutzt werden außer Schlaf und Schäferstündchen. Denn ganz ehrlich – wer liegt auch schon gerne auf Krümeln.

Frische 16-18 Grad Celsius beträgt die ideale Temperatur im Schlafzimmer, wer es gerne etwas wärmer hat, bitte gerne. Kälter sollte es jedoch nicht werden, da ansonsten gewisse Körperflüssigkeiten nicht mehr trocknen können und somit Schimmel fördern würden.

Das Schlafhormon Melatonin wird lediglich bei kompletter Dunkelheit in ausreichender Form gebildet, daher ist es förderlich, sein Schlafzimmer durch entsprechende Jalousien, Vorhänge oder Rollos richtig abzudunkeln. Auch Fernseher und Co. fördern kein gesundes Schlafverhalten, da die Screens sogar im abgeschalteten Zustand noch eine gewisse Resthelligkeit ausstrahlen.

Routine beim Zu-Bett-Gehen

Auch wenn wir ein noch so flexibler Anti-Routinier sind, unser Körper ist es nicht. Regelmäßige Gepflogenheiten helfen unserem Körper besser beim Abschalten. Wer am Abend schon den Morgen plant schlägt also gleich zwei Fliegen mit einer Klappe – 1. ist der Kopf freier und 2. bleibt in der Früh mehr Zeit. Das bedeutet: Kleidung für den Tag schon am Vorabend bereitlegen, die wichtigsten Aufgaben kurz durchüberlegen oder aufschreiben und vielleicht lesen wir mal ein richtiges Buch! Das beruhigt. Auch wer ein Glas Wasser vor dem Schlafengehen trinkt, sorgt damit für einen besseren Schlaf.

Wer nach einem schönen warmen Bad in sein frisch überzogenes Bett schlüpft und dann nach diesen Tipps immer noch Probleme mit dem Einschlafen hat, dem könnte folgende Methode helfen: Zähle beim Einatmen bis 4, halte die Luft an während du bis 7 zählst und atme so langsam aus, dass du indessen bis 8 zählen kannst. Wiederhole dies ein paar Mal und deine Atmung wird sich automatisch verlangsamen was dich schneller ins Traumland befördert. 🙂

via GIPHY

Article by Lissi

.

This Article Has 1 Comment
  1. […] genug schlafen (wie du schläfst wie Dornröschen, liest du hier) […]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.